Tbilisi Digital Space markiert einen bahnbrechenden Schnittpunkt von Kunst und Technologie und verändert Georgiens Kulturlandschaft. Eröffnet im Jahr 2019 ist es das erste Museum für digitale Kunst im Kaukasus und bietet Besuchern eine einzigartige Verbindung aus audiovisuellen Installationen, Spezialeffekten und digitalisierten Kunstmeisterwerken.
Auf einer Fläche von 850 Quadratmetern beherbergt das hochmoderne Museum vier unterschiedliche Bereiche, die jeweils ein eigenes immersives Erlebnis bieten. Beim Betreten der Haupthalle treten Sie in die laufende digitale Ausstellung "Age of Art" ein. Diese 50-minütige audiovisuelle Show erweckt die Werke von sechs renommierten Malern, darunter Vincent van Gogh, Gustav Klimt und Salvador Dalí, zum Leben und feiert ihre kreative Genialität.
Im Bereich der digitalen Kunst zeigt das Museum außerdem Präsentationen zu Galaxien, Planeten und der Welt der Dinosaurier sowie eine Unterwasserwelt-Ausstellung, die besonders jüngere Besucher fasziniert.
Der Mirror Room, ein weiteres Highlight, verschiebt die Grenzen der Wahrnehmung. Er ist von tausenden farbigen LED-Punkten beleuchtet und verfügt über einen Infinity-Spiegel, der von künstlicher Intelligenz gesteuert wird. Er nimmt den Betrachter mit auf eine visuelle Reise durch scheinbar endlose Reflexionsmuster.
Als Hommage an Georgiens reiche Geschichte und Kultur erfüllt der Georgian Room eine doppelte Funktion. Er zeigt einen Film über Ilia Chavchavadze am Bazaleti Lake und bietet einen faszinierenden Überblick über die georgische Geschichte. Außerdem wird Vazha-Pshavelas "An Old Beech" im immersiven Screen X-Format präsentiert. Diese Technologie, ein Novum in Georgien, projiziert den Film über 270 Grad auf drei Leinwände und schafft ein wirklich einhüllendes Kinoerlebnis.
Das Tbilisi Digital Space im dritten Stock des Tbilisi Mall an der Aghmashenebeli Avenue steht als Zeugnis für Georgiens Vorstoß in die Zukunft von Kunst und Technologie. Durch die Verknüpfung traditioneller Kunstformen mit modernsten technischen Lösungen eröffnet es eine neue Dimension kultureller Erkundung, die klassische Museumsgrenzen überschreitet.
