Jerewan ist die Hauptstadt und größte Stadt Armeniens, gelegen in der Ararat-Ebene. Mit rund 1,1 Millionen Einwohnern ist sie das kulturelle, wirtschaftliche und politische Zentrum des Landes.
Die Geschichte Jerewans reicht bis ins 8. Jahrhundert v. Chr. zurück. Im Lauf der Jahrhunderte stand die Stadt unter der Herrschaft verschiedener Reiche, darunter das Persische, Byzantinische, Arabische, Mongolische und Russische. Die Stadt erlitt ein verheerendes Erdbeben im Jahr 1679 und wurde während des Armenischen Genozids 1915 nahezu vollständig zerstört.
Heute ist Jerewan eine lebendige Stadt mit reichem Kulturerbe. Besucher können Sehenswürdigkeiten wie den Republikplatz, das Gedenkkomplex des Armenischen Genozids und den ikonischen Berg Ararat erkunden, der von vielen Teilen der Stadt aus sichtbar ist. Die Stadt beherbergt außerdem zahlreiche Museen, Galerien und Theater sowie ein pulsierendes Nachtleben.
Touristen können in lokalen Restaurants traditionelle armenische Küche probieren oder den berühmten Flohmarkt Vernissage besuchen, um Souvenirs und Handarbeiten zu kaufen. Jerewan ist auch ein idealer Ausgangspunkt, um die umliegende Landschaft zu erkunden, etwa die malerische Schlucht von Garni und das antike Kloster Geghard.
Insgesamt bietet Jerewan eine einzigartige Verbindung aus alter Geschichte, moderner Kultur und natürlicher Schönheit und ist ein Pflichtziel im Kaukasus.
