Gegründet 1975 bietet das Dedoplistskaro Museum für Landeskunde faszinierende Einblicke in Georgiens lebendige Vergangenheit. Das Museum befindet sich in der Tskhra Dzma Straße 10 in Dedoplistskaro, einer Stadt, die in der Region Kachetien als „Queen's Spring“ bekannt ist, und bewahrt stolz mehr als 13.000 einzigartige Artefakte.
Die vielfältige Sammlung erzählt die historische Entwicklung der Region Dedoplistskaro vom 6. Jahrhundert v. Chr. bis in die späten Feudalzeiten. Zu den Hauptattraktionen zählen eindrucksvolle archäologische Funde wie Keramik, Bronzestücke, Siegel und religiöse Skulpturen. Bewundern Sie die filigranen skythischen Pfeilspitzen, medizinische Keramikgegenstände, Bronzezangen und antike Masken.
Münzsammler werden die Sammlung sassanidischer Silber- und Goldmünzen aus dem 6. Jahrhundert sowie georgische, russische und deutsche Münzen spannend finden. Diese Sammlung gewährt faszinierende Einblicke in historische Handelsbeziehungen und fremde Einflüsse in der Region.
Die ethnographische Abteilung ist eine Hommage an Georgiens reiche Kulturtradition. Hier können Sie handgewebte Teppiche, Läufer, Sattelbeutel aus der Kizik-Region und exquisite Goldstickereien aus der Kajar-Ära bewundern. Darüber hinaus zeigt das Museum zahlreiche Alltagsgegenstände, die das Leben der lokalen Bevölkerung über Jahrhunderte veranschaulichen.
Kunstliebhaber schätzen die Sammlung georgischer Gemälde des 20. Jahrhunderts mit Werken von R. Sturua, A. Popiashvili, J. Gvimradze und R. Tordia.
Das Dedoplistskaro Museum für Landeskunde ist täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, außer montags. Partnerschaften mit archäologischen Instituten in Berlin und Halle fördern die Forschung und tragen zu wechselnden Ausstellungen bei. Mit seiner reichen Auswahl an archäologischen, numismatischen und ethnographischen Objekten sowie Kunstwerken bietet das Museum einen umfassenden Einblick in die Geschichte, Kultur und Kunst der Region und lädt Besucher ein, in die packende Geschichte Georgiens einzutauchen.
