Der Goderdzi-Pass ist ein atemberaubender Hochgebirgspass, der einige der spektakulärsten Landschaften Georgiens bietet. Auf einer Höhe von 2.027 Metern über dem Meeresspiegel bildet er die natürliche Grenze zwischen der Autonomen Republik Adjara und der Region Samtskhe‑Javakheti im Süden Georgiens. Diese malerische Route ist ein Muss für Reisende, die Georgien quer durchfahren möchten, und bietet eine einzigartige Gelegenheit, die unberührte Schönheit der georgischen Landschaft zu erleben.
Der Pass verbindet die Dörfer Danisparauli, Khulo, Shuakhevi und Keda in Adjara mit Zarzma, Adigeni und Akhaltsikhe auf der Seite von Samtskhe‑Javakheti. Zwar ist die Strecke kürzer als die Route über Kutaisi, doch sind Teile davon, insbesondere von Zarzma bis Khulo, unbefestigt und in schlechtem Zustand. Im Winter oder bei ungünstiger Witterung kann dieser Abschnitt unpassierbar werden. In der Regel ist der Pass von Juni bis Oktober mit einem normalen Auto befahrbar; in den anderen Monaten empfiehlt sich ein geländegängiges Fahrzeug mit großer Bodenfreiheit, Allradantrieb und guter Federung.
Die Fahrt über den Goderdzi-Pass ist mehr als nur eine Überquerung – sie ist ein Erlebnis. Die Strecke von Khulo nach Zarzma, die ohne Pausen etwa zwei Stunden dauert, dehnt sich oft auf bis zu sechs Stunden aus, da Reisende anhalten, um die fesselnden Ausblicke zu genießen und unzählige Fotos zu machen. Die Szenerie kann mit dem Glanz von Svaneti mithalten; jede Kurve der Straße offenbart neue, beeindruckende Panoramen.
Ob Sie Georgien wegen seiner Naturschönheit erkunden oder einfach eine landschaftlich reizvolle Abkürzung zwischen Batumi und Vardzia suchen – der Goderdzi-Pass ist ein unvergesslicher Teil jeder Reise.
